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Peter Nebelo, Bürgermeister von Bocholt

Als Bürgermeister der Stadt Bocholt bin ich sehr stolz darauf, dass es die Evangelische Gemeinschaftsstiftung in unseren Reihen gibt. Als ich am 5. Juni 2006 den Gründungsstiftern eine entsprechende Urkunde überreichen durfte, tat ich dies mit dem Hintergedanken das gesellschaftliche Miteinander in Bocholt zu fördern. Konkret umgesetzt wurde das bis heute vor allem im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, bei kulturellen Veranstaltungen sowie durch Maßnahmen zur Erhaltung kirchlicher Gebäude sowohl als Kulturgüter als auch als Räume der Begegnung.

Diese Räume hat die Evangelische Gemeinschaftsstiftung in den vergangenen Jahren mit viel Leben gefüllt. Wertschätzung, christliche Nächstenliebe und Achtsamkeit – das sind die drei Pfeiler, auf die sich Bocholterinnen und Bocholter hier stützen können.

Im Namen von Rat und Verwaltung darf ich mich ganz herzlich bei den Verantwortlichen sowie allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für diese besondere Arbeit bedanken. Es tut gut einen starken Partner wie die Evangelische Gemeinschaftsstiftung an unserer Seite zu wissen. Auf das wir auch weiterhin gemeinschaftlich die Zukunft unserer Gesellschaft und unserer Stadt positiv und segenreich gestalten können.

Ihr Bürgermeister

Peter Nebelo


Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken

„Die Evangelische Gemeinschaftsstiftung Bocholt fördert die soziale, kirchliche und kulturelle Arbeit in Bocholt und leistet damit einen Beitrag zur Verbesserung des gesellschaftlichen Miteinanders.“

So beschreiben die Stifterinnen und Stifter die Ziele, die sie mit der 2006 ins Leben gerufenen Stiftung für die größte Stadt in unserem Kreis Borken verfolgen.

Im Fokus stehen dabei vor allem

  • die Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit,
  • die Unterstützung der Arbeit für Bedürftige und
  • eine Förderung der kirchlich-kulturellen Arbeit.

 

Seit ihrer Gründung konnte die Stiftung für diese Zwecke bereits Mittel in beträchtlicher Höhe ausschütten und so viel Gutes für Bedürftige, aber auch für das gedeihliche Zusammenleben der Menschen ganz allgemein tun. Dafür möchte ich an dieser Stelle sowohl im Namen des Kreises Borken als auch persönlich ganz herzlich danken. Die Verantwortlichen in der Evangelischen Gemeinschaftsstiftung Bocholt sowie das gesamte ehrenamtliche Team „drumherum“ leisten damit einen segensreichen Dienst am Nächsten. Ausdrücklich ermuntere ich interessierte Bürgerinnen und Bürger unseres Raumes dazu, die Arbeit der Stiftung durch Förderbeiträge und Spenden zu unterstützen. Die Hilfe kommt an und sie lohnt sich: für Unterstützte wie für Unterstützer!

Ihr Landrat

Dr. Kai Zwicker


Joachim Anicker, Superintendent des Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken

Als Superintendent freue ich mich über die einzige evangelische Gemeinschaftsstiftung einer Kirchengemeinde im Evangelischen Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken. Denn hier werden in einer sehr verantwortlichen Weise Freunde und Förderer gewonnen für eine Arbeit, die uns in der Kirche am Herzen liegt. Was überzeugt und wichtig ist und was Sinn hat, das unterstützen wir gerne. Manchmal müssen wir nur auf die Idee gebracht werden. Und das tut die Evangelische Gemeinschaftsstiftung Bocholt und die, die sie dankenswerterweise mit hohem Einsatz tragen.

Die Stiftungsarbeit bildet zugleich ein Lernfeld für uns als Kirche: Wie kann es in Zeiten abnehmender Kirchlichkeit gelingen, Menschen zu erreichen und zu interessieren für das, was wir als christliche Gemeinschaft für diese Gesellschaft anbieten und tun? Die unverzichtbare Öffentlichkeitsarbeit bringt Menschen in Kontakt mit den Botschaften, die uns wichtig sind. Zudem weist der lange Atem einer Stiftung weit über die Gegenwart hinaus in die Zukunft. Stiftungen gründen auf dem Glauben, dass hier Größeres und Wichtigeres als wir selbst wirkt, dem wir Zukunft, Gedeihen und Gelingen wünschen.

So ist diese einzige evangelische Gemeinschaftsstiftung im Gebiet unseres Kirchenkreises auch Ausdruck unseres Glaubens an Gottes gute Zukunft und eine Möglichkeit, etwas Gutes zu unterstützen, das unsere eigene kurze Erdenzeit überdauern wird. Ein schöner Gedanke, der mich überzeugt…

Viele Grüße,

Joachim Anicker


Martin Bock, Landeskirchenrat. Dezernent für die kirchliche Stiftungsaufsicht in der EKvW

„Die Idee des Stiftens hat in der Evangelischen Kirche eine lange Tradition. In den Jahren seit der Jahrtausendwende erlebte dieser Stiftungsgedanke einen regelrechten Boom und es wurde in der Evangelischen Kirche von Westfalen eine große Anzahl selbstständiger sowie 98 unselbstständiger Stiftungen gegründet.

So auch die Evangelische Gemeinschaftsstiftung Bocholt, die sich seit 2006 die Unterstützung seelsorgerlicher und diakonischer Aufgaben, die Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit, die Förderung kirchlich-kultureller Angebote und die Unterstützung der Unterhaltung von Kirchen und anderen kirchlichen Gebäuden zum Ziel gesetzt hat.

In den Jahren seit der Gründung konnte das Stiftungskapital von 5.000 € auf fast 55.000 € aufgestockt und Erträge in Höhe von ca. 50.000 € erwirtschaftet werden, die entsprechend dem Stiftungszweck eingesetzt wurden.

Durch das Wirken dieser Stiftung erfuhren die verschiedenen Arbeitsfelder der Evangelischen Kirchengemeinde Bocholt eine Förderung, die den Gemeindegliedern und dem Allgemeinwohl zu Gute kam.

Als einige Beispiele seien hier genannt: Betreuungsangebote im Kindergarten und in den Kinder- und Jugendgruppen der Ev. Kirchengemeinde Bocholt, Ferienmaßnahmen, Unterstützung der kirchenmusikalischen Arbeit, Beschäftigungsangebote und Beratung von Senioren im Rahmen der sozial-diakonischen und kirchlichen Arbeit.

Dabei leisten die Stiftungen einen wertvollen Beitrag, um die vielseitigen Aufgaben einer Kirchengemeinde zu unterstützen – sei es im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, der Seniorenarbeit, der Förderung von kulturellen Veranstaltungen oder der Instandhaltung der kirchlichen Gebäude.

Die Stiftung sorgt dafür, dass Projekte unterstützt werden können, für die der Haushaltsplan der Kirchengemeinde keine Mittel zur Verfügung stellen kann.

Damit eine umfassende Gemeindearbeit in allen ihren Facetten auch in Zukunft möglich ist, wirbt die Evangelische Kirche von Westfalen für die Unterstützung der Stiftungen und an dieser Stelle besonders für die Evangelische Gemeinschaftsstiftung Bocholt, die sich mit hohem Engagement für christliche Tradition und soziale Hilfe in Bocholt einsetzt.

Gleichzeitig sagen wir herzlichen Dank für Zustiftungen, Spenden und die unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die Menschen geleistet haben, um die Stiftung aufzubauen und mit Leben zu füllen.
Davon profitieren sehr viele Menschen in Bocholt– ob sie nun evangelisch sind oder auch nicht!“

Alles Gute und weiterhin viel Erfolg für die Evangelische Gemeinschaftsstiftung Bocholt wünscht aus dem Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen

Martin Bock, Landeskirchenrat

Dezernent für die kirchliche Stiftungsaufsicht in der EKvW